Man sieht nur mit dem Herzen gut

Lehrlingsbeauftragter Erich Lobinger mit Luka und Hannes.

In der 2. Aprilwoche kamen 2 Schüler aus dem Bundes-Blindeninstitut für ein einwöchiges Praktikum ins BGM (Bereich Gastronomisches Management). Es war toll, Luka und Hannes bei uns zu haben. Berichten tun die Beiden natürlich selbst. Viel Spaß beim Lesen!

Luka in der Küche:

Als ich im Haus Liebhartstal ankam, hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Ich war sehr beeindruckt von den Leuten und überrascht, dass alle MitarbeiterInnen mit uns gut umgehen konnten.

Ich fand es sehr toll, dass mir sehr viel von den Mitarbeitern erklärt wurde. Außerdem war es großartig, dass alle so offen waren.

Es war neu für mich in einer Großküche zu stehen. Ich habe noch nie so viel Gemüse und Fleisch auf einmal gesehen. Es war beeindruckend und außerdem toll, dass mir June, Branka und alle anderen so viel zugetraut haben und mir alles erlaubt haben.

An meinem ersten Tag, durfte ich gleich eine Menge Karotten schälen, Es war anstrengend so lange auf einem Platz zu stehen, jedoch gewöhnte ich mich nach einiger Zeit daran.

Es war sehr schön mit allen zusammenzuarbeiten. Es gab viel Abwechslung und die Aufgaben bzw. das Gelernte waren sehr spannend und interessant.

Ich kann dieses Haus nur weiter empfehlen, und würde mich freuen wieder einmal in einer Küche arbeiten zu dürfen.

Hannes im Büro:

Das Haus war groß und beeindruckend und die MitarbeiterInnen waren sehr freundlich und zuvorkommend.

Die Büroarbeit bestand größtenteils aus E-Mails schreiben, aber es gab viele Außendienste zu tätigen. Herr Lobinger und ich besuchten das Haus Mariahilf, das Haus Rossau, das Haus Neubau und die Zentrale.

Hauptsächlich ging es um Lehrlinge, die aufgenommen werden sollten. Aber auch eine Nachbesprechung mit einem Lehrling der sich schlecht benommen hatte stand auf der Tagesordnung.

Am zweiten Tag war ich bei der Beschaffung. Ich bekam viele Informationen über die Produkte, die sie kaufen dürfen, wie viel Geld sie pro Person verwenden dürfen, wie viel Geld sie brauchen und wie viel Lebensmittel sie brauchen.

Sonst bestand die Woche aus E-Mails schreiben und Dienstreisen durch die Häuser.

Das war mein erstes Praktikum und es war sehr toll mit anzusehen, wie die Leute im Büro und in der Küche arbeiten.

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